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Matthias Koopmann, M.A.

Jahrgang 1965, studierte Vor- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte und mittelalterliche Geschichte an den Universitäten Bochum und Bonn. Seine Magisterprüfung an der RU Bochum absolvierte er mit Auszeichnung. 1992-1995 fand er als Stipendiat Aufnahme in die Hochbegabtenförderung der deutschen Studienstiftung. Aus privaten Gründen ging er nach Passau, wo er 1995-1997 als Mitarbeiter der Stadtarchäologie mit der Erstellung eines Bodendenkmalinventars und der Organisation des archäologischen Archivs betraut wurde. Es folgten Aufträge durch das Passauer Oberhausmuseum, die Festspielintendanz der „Europäischen Wochen“, verschiedene Institute der Erwachsenenbildung und die Passauer Neue Presse.

2000-2002 absolvierte Koopmann in München eine Zusatzausbildung zum Kulturkurator. Parallel gründete er 2001 den Passauer „Stadtfuchs“ – ein kulturhistorisches Dienstleistungsunternehmen, dessen Angebot neben Führungen auch Fortbildungsseminare und Event-Führungen beinhaltet. Darüberhinaus ist Koopmann als historischer Bauforscher, Sachbuchautor und seit 2008 auch als lokalpolitischer Kabarettist aktiv.

Seit 2011 zeichnet Koopmann als Initiator und Projektleiter auf Burg Falkenstein im Mühlviertel für eines der größten Ruinensanierungsprojekte  in Oberösterreich verantwortlich. 2018 wird das mit freiwilligen Helfern betriebene Projekt mit EU-Mitteln gefördert.

Von 1992-1995 wirkte Koopmann als Mitbegründer und Ensemblemitglied des katholischen Studentheaters an der RU Bochum. Von 1995-1997 spielte er im Theaterensemble der katholischen Hochschulgemeinde Passau. Eine profunde Schauspielerfahrung, der eine einmalige Konzeption interaktiver Kostüm-Theater-Touren zu danken ist.

Für sein 15jähriges Engagement als Stadtrat erhielt der gebürtige Gelsenkirchener 2017 den goldenen Ehrenring der Stadt Passau. Koopmann ist Gründungsmitglied des Rotary-Clubs Passau-Dreiflüssestadt, war lange Jahre Vorstandsmitglied des Passauer Tourismusvereins, und von 2009-2015 Vorsitzender der Bürgerinitiative Konzerthaus Passau e.V.. Darüber hinaus ist er Mitglied in verschiedenen historischen und archäologischen Verbänden – u.a. der Gesellschaft für Archäologie in Bayern, der Gesellschaft für Vor- und Frühgeschichte in Württemberg und Hohenzollern, der Deutschen Burgenvereinigung und dem Verein für Ostbairische Heimatforschung. Seine wissenschaftlichen Publikationen behandeln vorwiegend die Jungbronze- und ältere Eisenzeit in Ostwestfalen und bauforscherische Themen, seine heimatkundlichen Schriften Gelsenkirchen, Passau und Bad Birnbach. Seine aktuell laufende Dissertation an der Universität Passau führt den Arbeitstitel „Das Passauer Kapuzinerkloster – Architektur & Propaganda“.

 

 

 

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